5. Semester

Hier findest du Informationen und unsere Tipps zum 5. Semester und den jeweiligen Fächern bzw. Klausuren am Medizincampus Oberfranken kurz und knapp zusammengefasst.

Den aktuellen Stundenplan findest du übrigens HIER, die Prüfungstermine HIER.

Vorlesung: Die Vorlesung besteht aus den beiden großen Feldern Bakteriologie und Virologie, sowie einem kurzen Abstecher in den Bereich Hygiene. Die Vorlesungen zur Bakteriologie stellen den größten Anteil und werden von Professor Bogdan gehalten, gegen Ende des Semesters übernimmt dann Prof. Überla aus der Virologie.

Die Vorlesungen finden immer morgens um 9:15 in verschiedenen Hörsälen statt. Wem das nach der ein oder anderen Party zu früh ist, kann aber auch auf aufgezeichnete Vorlesungen aus 2015 zurückgreifen, die auf StudOn verlinkt sind.

Zum Lernen sind die Folien sehr hilfreich (diese sollte man für die Klausur gut können und verstanden haben). Falls jemand ergänzend ein Lehrbuch zum Nachlesen will, bietet sich die Duale Reihe Mikrobiologie an, wo sich fast alles aus der Vorlesung wiederfindet.

Die Prüfung am Ende besteht aus 40 Fragen (14 Virologie, 6 Hygiene und 20 Bakteriologie) und ist neben der Prüfung in Pharmakologie vermutlich die anspruchsvollste des Semesters, weshalb hier eine gute Vorbereitung unerlässlich ist.

Praktikum: Das Praktikum findet fast vollständig Online statt. Von den zwölf Kurstagen finden sechs in Präsenz statt, an denen man die Versuche aus dem Kursskript (wird ausgeteilt) bearbeitet. Man lernt Bakterien mit Gram-Färbung unter dem Mikroskop sichtbar zu machen, Erreger auf Agar-Platten anhand von Optik und Geruch zu erkennen, Antibiotikaresistenzen nachzuweisen und noch viel mehr. Im Gegensatz zur Biochemie ist das Praktikum sehr straff und gut organisiert.

Die restliche Zeit besteht das Praktikum aus Online-Übungen. Jede Woche ein anderes Erregerspektrum mit Krankheitsbildern, Diagnostik und Therapie. Die Arbeitsblätter lädt man wöchentlich auf StudOn runter, bearbeitet sie und lädt sie bis zur Abgabefrist wieder hoch. Es stehen einem viele Arbeitsmaterialien in Form von Skripten und Videos zur Verfügung. Nach jeder Abgabefrist wird die Musterlösung auf StudOn gestellt und es wird an alle eine Mail mit den häufigsten Fehlern herausgeschickt. Die Übungen nehmen jede Woche einige Stunden Arbeit in Anspruch und sollten ordentlich bearbeitet werden, da sich Frau Rupp sonst bei einem meldet.

In der Woche vor der Prüfung findet jeweils abends ein- bis zweimal ein Repetitorium über Zoom statt, wo vor allem Fragen beantwortet werden. Eine gute Möglichkeit, letzte Unklarheiten zu beseitigen.

Die Prüfung über das Praktikum schließt direkt an die Vorlesungsklausur an. Hier müsst ihr 20-25 MC-Fragen an einem iPad beantworten. Es kommen teilweise auch Bildfragen vor. Im Großen und Ganzen überschneiden sich die Themen aus Vorlesung und Praktikum. Jedoch ist eine gute Vorbereitung auf jeden Fall notwendig, denn leider kommen ab und zu auch mal unerwartet schwere Fragen dran.

Vorlesung: In diesem Fach freuen sich alle, die auf ein solides physiologisches und biochemisches Fundament bauen können, da in der Vorlesung normalerweise erst die physiologische Funktionsweise erklärt und anschließend die Einflussmöglichkeiten der Medikamente dargestellt werden. Auch für etwaige folgende Famulaturen ist ein gutes Wissen in der Pharmakologie unerlässlich und es empfiehlt sich, die Inhalte nachhaltig zu lernen, da sie in der Praxis wirklich wichtig sind.

Die Vorlesungen finden montags und mittwochs statt und mit den Folien lässt sich sehr gut auf die Klausur lernen. Diese ist nicht einfach, man sollte sich gut vorbereiten. Dann ist sie allerdings auch zu schaffen. Bei Nichtbestehen gibt es die Möglichkeit den zweiten Versuch am Ende der Semesterferien zu starten.

Seminar: Jeden Donnerstag von 16 bis 19 Uhr sitzt man in Gruppen mit 15 Studenten und 2 Tutoren in Seminarräumen zusammen und bearbeitet verschiedene Medikamentengruppen. Im Wintersemester ist die Zeit schon knapp, im Sommer noch viel kürzer. Hier sollte man sich definitiv vorbereiten, da am Anfang des Seminars immer eine kurze Abfrage zum aktuellen und zum Thema der vergangenen Woche steht. Außerdem bringt einem das Mitlernen während dem Semester bereits sehr viel für die Klausurenphase am Ende des Semesters, wenn man schon einen groben Überblick hat.

Die Klausur zum Abschluss ist für euch dann nach einer kleinen Pause im Anschluss an die Vorlesungsklausur. Hier werden Freitextfragen gestellt, Tabellen oder Schaubilder müssen beschriftet werden. Wenn ihr in den Seminaren gut mitgearbeitet und euch auch auf die Vorlesungsklausur ausführlich vorbereitet habt, ist die Seminarklausur gut machbar, denn die meisten Medikamentengruppen überschneiden sich.

Lasst euch hier vom Namen der Veranstaltung nicht abschrecken, so kompliziert wie es wirken mag, ist es gar nicht. Die Fächer Transfusionsmedizin und Hämostaseologie, Hämatologie und klinische Chemie und Labormedizin teilen sich die Vorlesungs- und Praktikumstermine untereinander auf und am Schluss gibt es eine Klausur, die auch aus den drei Fächern besteht.

Es gibt jeweils vier Vorlesungen zu ausgewählten Themen und passend dazu je 2 Praktikumstermine pro Fach. Dort könnt ihr dann euer frisch gelerntes Wissen nach einer kurzen Einführung gleich anwenden.

Die Klausur besteht wie so oft aus MC-Fragen. Man beginnt mit 10 schnellen Bildfragen, danach dann kommt der bekannte Vorlesungsstoff. Für die meisten ist diese Klausur kein Problem, sodass man teilweise schon früher nachhause kann.

In diesem Fach geht’s um Statistik und Zahlen, was dazu dient, Studien besser bewerten und interpretieren zu können. Außerdem können Grundkenntnisse in diesem Fach die Auswertung der Doktorarbeit erleichtern. Die Klausur ist teilweise etwas anspruchsvoller, die Übungen helfen allerdings beim Lernen einen Schwerpunkt zu setzen. Auch ein gutes mathematisches Grundverständnis ist hilfreich.

Der Vorlesungsstoff bringen euch die Professoren Gefeller und Uter entweder motiviert in der Vorlesung am Mittwochvormittag oder über vertonte Vorlesung auf StudOn näher.

Zudem sind insgesamt 4 Übungen zu entsprechenden Fristen zu bearbeiten und auf StudOn hochzuladen, was Voraussetzungen für die Teilnahme an der Klausur ist. Eine Bestehensgrenze gibt es in den Übungen nicht, allerdings müssen alle Aufgaben bearbeitet werden. Hierzu wird in Kleingruppen eine Nachbesprechung via ZOOM angeboten.

Die Inhalte dieser Übungen geben einem ein gutes Gefühl dafür, welcher Schwierigkeitsgrad in der Klausur erhoben wird. Arbeitet man diese Übungen gewissenhaft und sorgfältig durch, ist schon einmal ein guter Grundbaustein für das erfolgreiche Abschließen des Kurses gelegt.

Auch für dieses Fach werden Vorlesung und Übung in einem Semester kombiniert. Die ausführlichen Vorlesungsfolien und -videos werden bei StudOn nach und nach hochgeladen, so kann man sich alles im eigenen Rhythmus anschauen. Für das Praktikum dürft ihr dann allerdings in die Uni und euch werden in Gruppen die Grundlagen der Arbeit in der Humangenetik nähergebracht.

Die Klausur ist mit rund 45 MC-Fragen etwas umfangreicher als gewohnt, aber den Erfahrungen der älteren Semester nach gut machbar.

Zusätzlich zu Vorlesung und Übung wird noch eine Abenddiskussion via Zoom mit Professor Reis angeboten.

Ein Fach, das bei vielen Studierenden auf eher geringes Interesse stößt, weil sich nicht viele mit diesen Inhalten über das private E-Mail-Konto und die Facebook-Seite hinaus beschäftigen wollen.

Die Vorlesungsinhalte sind sehr übersichtlich im StudOn Ordner zu finden, genauso wie die zu absolvierenden vier Übungen, die an vier Terminen im Semester freigeschaltet werden. Diese Übungen sind zwar relativ zeitintensiv (ca. 2h) lohnen sich aber sehr, da man damit bis zu 2 Bonuspunkte für die Klausur erhalten kann.

Die Klausur besteht aus 20 MC Fragen und ist gut machbar, mit den Vorlesungen oder den Zusammenfassungen anderer Studierenden.


Zuletzt bearbeitet von: Anna-Lena (WS2021/22)